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Unternehmungen - Archiv

 

Herbstreise in den Schwarzwald vom 8. bis 12. September 2009

 

Ab in den Südwesten: Schwäbische Alb - Schwarzwald

Im Spätsommer fuhr ich zusammen mit meinem Vater über die Schwäbische Alb Richtung Südschwarzwald. Dort wo sich die zwei Gebirgszüge treffen, schlugen wir unser Quartier auf. Das Wetter war durchgehend schön und warm und somit ideal für ausgiebige Tagesausflüge.

Die Ziele im Überblick: Über die Autobahn A8, München, Mühlhausen (Teck), Bad Urach, Burladingen (Fa. Trigema), Albstadt, Tuttlingen, Donaueschingen (Kirche, Donauquelle), Schluchsee, Lenzkirch (Quartier: Lenzkircher Hof mit eigener Metzgerei - www.lenzkircher-hof.de), Feldberg, Todtnauer Hütte, Todtnauer Wasserfall, Kirchzarten, Ravennaschlucht am Höllsteig, Titisee (Einkehrhütte), Freiburg im Breisgau, Kaiserstuhl, Oberrotweil, Burg Höhingen in den Weinbergen, Breisach am Rhein (St. Stephans-Münster), Staufen im Breisgau, Kloster St. Trudpert, Utzenfeld, Furtwangen, Schönwald, Triburger Wasserfälle, Bregquelle (Donauquelle), Simonswaldtal, Glottertal (Schwarzwaldklinik), St. Peter, St. Märgen (Kloster), Altglashütte, Hexenlochmühle, Hinterzarten (Skispringen), Autobahn zum Bodensee, Überlingen (Bodensee), B33-Ravensburg, A96, Leutkirch im Allgäu (Flugplatz, Skydiving), Mailand (kleines Dorf am Flugplatz), A96, München, Heimat.

Der Schwarzwald ist Deutschlands größtes zusammenhängende Mittelgebirge und liegt im Südwesten Baden-Württembergs.

Meist dicht bewaldet erstreckt sich der Schwarzwald vom Dreiländereck (Schweiz–Frankreich–Deutschland) entlang der Oberrheinischen Tiefebene 160 km nach Norden bis zum Turmberg in Karlsruhe. Im Süden erreicht er eine Breite von bis zu 60 km, im Norden lediglich 30 km.

Im Schwarzwald entspringen unter anderem die Brigach (43 km) und die Breg (46 km). Diese sind die Quellflüsse der Donau („Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg“). Weitere bedeutende Flüsse sind die Dreisam (29 km), die Elz (90 km), die Enz (105 km), die Kinzig (93 km), der Klemmbach, die Möhlin (32 km), die Murg (79 km), die Oos (25 km), die Nagold (90 km), die Wutach (90,2 km), die Schiltach (29 km), die Wehra (18,4 km), die Wiese (55 km) und die Eschach (37 km), der längste Quellfluss des Neckars (367 km).

Bedeutende Seen natürlichen, glazialen Ursprungs im Schwarzwald sind unter anderem der Titisee, der Mummelsee und der Feldsee. Besonders im nördlichen Schwarzwald finden sich eine Reihe weiterer kleiner Karseen. Zahlreiche Stauseen wie der Schluchsee mit den weiteren Seen des Schluchseewerks, die Schwarzenbachtalsperre, die Talsperre Kleine Kinzig oder die Nagoldtalsperre dienen der Stromerzeugung, dem Hochwasserschutz oder der Trinkwasserversorgung.

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Sommerurlaub in der Heimat

 

Frauenchiemsee - Hallstatt - Mattsee - Vorderkaserklamm

Der Sommerurlaub 2009 führte mich diesmal in die Heimat.

Die Ziele im Überblick:

Salzburg

Frauenchiemsee

Hallstatt im Salzkammergut

Mattsee im Salzburger Seenland

Vorderkaserklamm in den Loferer Steinbergen

Der erste Tag begann in Salzburg mit dem dort so typischen Wetter, dem sogenannten Salzburger "Schnürlregen" - auf gut deutsch, es regnete den ganzen Tag ununterbrochen. Da es bekanntlich kein schlechtes Wetter gibt, höchstens schlechte Kleidung, habe ich mich mit einem großen Regenschirm bewaffnet und bin los marschiert. Zunächst der Salzach entlang Richtung Altstadt mit den üblichen Sehenswürdigkeiten von Mozartgasse bis zum Dom. Dann ging es hinauf zur Festung Hohen Salzburg und anschließend den ganzen Mönchsberg hinüber bis zur Klosterkirche Mülln. Endlich im Trockenen genoß ich eine schöne Brotzeit und das gute Augustinerbier im Klosterbräustüberl zu Mülln.

Am nächsten Tag hat sich das Wetter merklich gebessert, um nicht zu sagen, es herrschte wunderbares Ausflugswetter. Ab ging es an den Chiemsee nach Gstadt. Von dort eine kurze Überfahrt mit dem Schiff zur Fraueninsel. Relativ starker Wind peitschte an der Uferpromenade immer wieder das Wasser auf den Weg. Ja der Chiemsee ist in diesem Jahr gut mit Wasser gefüllt. Das leicht stürmische aber dafür sehr klare Wetter mit bizarren Wolkenformationen war natürlich ideal, um herrliche Landschaftsfotos zu machen. Weitere Infos zur Fraueninsel im Internet.

Am nächsten Tag stand das Salzkammergut auf dem Programm. Vorbei am malerischen Wolfgangsee und dem Städtchen Bad Ischl kommt man nach Bad Goisern. Rechts ab führt dann der Weg direkt zum Hallstätter See und zum gleichnamigen Ort Hallstatt. Das Wort "Hall" steht für Salz und wurde in alten Zeiten auch das "weiße Gold" genannt. Oberhalb der Stadt liegt das Schausalzbergwerk, was aber in diesem Jahr nicht mein Ziel war. Übrigens ist es von hier aus nicht mehr weit in das Ausseer Land (Bad Aussee). Dort in Altaussee kann schon das nächste Salzbergwerk besichtigt werden. In früheren Jahren habe ich alle fünf bekannten Salzförderstätten in den Ostalpen besucht: Berchtesgaden (mit Bad Reichenhall), Hallein, Bad Ischl, Hallstatt und Altaussee. Aber diesesmal ging es seitwärts hinaus in das Echerntal. Auch Maler- oder Naturweg genannt. Majestätische Wasserfälle, rauschende Wildwasser, grandiose Gebirgslandschaften am Fuße des Dachstein und stille Waldflächen haben vor über 100 Jahren schon Maler, Künstler und Literaten angezogen und ich hatte natürlich Gelegenheit, schöne Aufnahmen zu machen. Im Tal ging es dann noch vorbei an malerischen Fischerhütten entland des Seeufers. Heimwärts wählte ich die Route über Gossau, Abtenau Richtung Golling. Ein Abstecher in das Bräustüberl Kaltenhausen bei Hallein rundete diesen Tag würdevoll ab. Übrigens reicht die Geschichte von Hallstatt über 7000 Jahre zurück. In mehr als 2000 Grabstätten wurden kunstvolle Eisenmaterialien gefunden, die Aufschluss über das Leben der älteren Eisenzeit geben. Man spricht deshalb - nach dem Ort benannt - weltweit von der Hallstattkultur. Nähe Informationen finden sich unter www.hallstatt.net

Tags darauf ging es mehr Richtung Alpenvorland. Ausgangspunkt war Mattsee am gleichnamigen See in unmittelbarer Nachbarschaft zum Obertrumerseee. Der eigentliche Seerundweg konnte nur eingeschränkt benutzt werden, weil dieser durch zu hohen Wasserstand zeitweise überflutet war. Kurzzeitg überraschte mich auch ein Gewitterregen mit Hagelschauer. Ich fand aber gerade noch rechtzeitig einen Unterschlupf im Vorbau einer kleinen Kapelle. Doch bereits nach ein paar Minuten schien schon wieder die Sonne und es konnte weitermarschiert werden. Der ganze See wurde von mir an diesem Tag nicht umrundet, weil die Zeit schon fortgeschritten war und zum anderen weil bereits wieder bedrohliche Wolken am Himmel standen.

Abgeschlossen wurde der Heimaturlaub mit einem Besuch der Vorderkaserklamm in den Loferer Steinbergen zwischen St. Martin und Weißbach. Vorbei an toll angelegten Naturbadebecken ging es leicht ansteigend hinauf zur Vorderkaseralm. Gleich hinter der Jausenstation befindet sich der Eingang mit Kasse. Von das aus geht es noch ziemlich steil hinauf bis zum eigentlichen Zutritt zur Klamm. Aber der Weg hat sich gelohnt. In atemberaubender Naturkraft hat sich das kleine Bächlein hunderte von Meter in die Kalkwände gefressen. Teilweise ist die Klamm nur einen Meter breit und kaum noch Tageslicht dringt durch die steilen ausgewaschenen Felswände. In wildromantischer Form geht es zahlreiche Treppenstufen hinauf bis zum oberen Eingang. Über den Orchideenweg geht es zurück zur Jausenstation. Ein Nusskuchen von der Wirtin persönlich une eine halbe Bier dienten als Stärkung für den Marsch ins Tal. Abgeschlossen wurde der Tag noch beim Bürgerbräu im Zentrum von Bad Reichenhall.

Am gleichen Abend bin ich noch nach Taufkirchen (Vils) zurückgefahren. Am nächsten Tag (Sonntag) wollte ich nämlich noch die Landshuter Hochzeit besuchen. Leider habe ich diesmal meine Fotokamera nicht mitgenommen. Schade, denn gerade da hätte ich super Fotos machen können. Das "königliche Brautpaar von anno 1475 Herzog Georg der Reiche von Bayern-Landshut und die polnische Königstochter Hedwig" sind mehrmals direkt bei mir aufgetaucht. Aber auch zahlreiche Prominenz habe ich gesichtet und wunderbare Mittelalterszenen spielten sich direkt vor mir ab.

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Frühjahrsreise nach Südtirol-Meran vom 5. bis 9. Mai 2009

 

Im schönen Garten der Natur
findest du des großen Gottes Spur.
Willst Du ihn noch größer sehen,
dann bleib vorm Kreuze seines Sohnes stehen.

Frühling in Südtirol: Marling-Meran

In diesem Jahr führte mich meine Frühjahrskurzreise in den sonnigen Süden, nach Marling bei Meran. Das Wetter war vom ersten bis zum letzten Tag schön und frühlingshaft mild, optimal für ausgiebige Wanderungen. Zahlreiche Waalwege, gemütliche Almtouren und der mediterane Flair Meran's mit seiner atemberaubenden Blumenvielfalt luden zu ausgiebigen Wandertouren ein.

Die Ziele im Überblick: Stipvisite Innsbruck mit Berg-Isel-Schanze, Brenner, Sterzing, Jaufenpass, Passeiertal, Sandwirt (200-Jahre Andreas Hofer: 1809-2009), Marling, Marlinger Waalweg, Forst (mit gleichnamiger Brauerei), Adelgund, Schenna, Waalweg Schenna, St. Georg, St. Kathrein, Hafling, Meran (Promenaden, Altstadt, Passerufer, Gilfpromenade), Dorf Tirol, Schloss Tirol, St. Peter, Riffian (Wallfahrtskirche der sieben Schmerzen Mariens), Riffianer Waalweg, Unterer Kuenser Waal, Longfall-Hütte, Oberer Kuenser Waalweg, Bozen, Eisacktal, Besuch beim Flughafen in Innsbruck.

"Grüß Gott!" Diese Worte hört man in Südtirol immer wieder, und mit einem herzlichen "Grüß Gott" wird man auch als Gast in dieser menschenfreund lichen Gegend empfangen.

Der Gruß erinnert an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Das schöne Land Südtirol gleicht einem Garten, der zum Innehalten und Verweilen einlädt, und dessen Pflege den Menschen aufgetragen ist.

Ein Urlaub in Südtirol kann eine Zeit sein, in der die Spuren Gottes in unserem Leben neu oder wieder tiefer entdeckt werden können: Im bewussten Wahrnehmen der Schönheiten der Natur, im Erlebnis von Gemeinschaft, beim Lesen eines guten Buches, bei Spaziergängen und Wanderungen, bei Sport und Unterhaltung, bei stiller Rast in einer Kapelle oder unter einem Wegkreuz, im Mitfeiern eines Gottesdienstes.

(nach Wilhelm Egger, Bischof von Bozen-Brixen)

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Skilanglauf und Winterwanderung in Wildbad Kreuth - Februar 2009

 

Wildbad Kreuth

Das Bild zeigt das bekannte Wildbad Kreuth in den Tegernseer Bergen. Derzeit bekannt als Sitz der Hanns-Seidel-Stifung und als alljährlicher Treffpunkt der CSU Klausurtagungen. Ende Februar 2009 nutzte ich den ersten warmen Frühjahrssonntag, um in dieser Gegend Ski-Langlauf zu betreiben (Entlang des Weißachtales). Danach fügte ich noch eine kleine Winterwanderung zum Wildbad Kreuth hinzu, um die prächtige Schneelage zu fotographieren.

Ort

ist ein ehemaliges Kurbad und Ortsteil der Gemeinde Kreuth nahe dem Tegernsee in Bayern. Heute befindet sich hier ein Tagungshaus der Hanns-Seidel-Stiftung. Bundesweite Bekanntheit erlangte der Ortsteil, durch den hier im Rahmen der Klausurtagung der CSU gefassten Kreuther Trennungsbeschluss.

Geographie

Wildbad Kreuth liegt an einem Hang des Hohlensteins oberhalb der teilweise schluchtartig in den Fels eingeschnittenen Felsweißach, einige Kilometer südlich von Dorf Kreuth, südlich des Tegernsees. Die Felsweißach entspringt in den südlich gelegenen Blaubergen und mündet kurz hinter Wildbad Kreuth in die Weißach, die schließlich in den Tegernsee fließt.

Zu erreichen ist Wildbad Kreuth über die Bundesstraße 307, die vom Achenpass kommt und nach Tegernsee weiterführt.

Geschichte

1490 wird das Bad zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1511 wurde das Badehaus unter Abt Heinrich V. von Tegernsee erbaut. 1818 erwarb Herzog Max Joseph in Bayern das Bad. Kurgäste waren unter anderen Kaiser Franz Joseph I., die Zaren Nikolaus I. und Alexander I.
Von 1924 bis zu seinem Tod 1960 lebte der Musiker und Volksmusiksammler Kiem Pauli in Wildbad Kreuth.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Gebäude im Rahmen der Kinderlandverschickung von Hamburger Schulen genutzt.
Das Bad steht bis heute im Eigentum der Herzöge in Bayern.

Seit 1974 pachtet die Hanns-Seidel-Stiftung das Gebäude und nutzt es nach einer Generalsanierung als Tagungshaus und Bildungszentrum. Bundesweit Aufsehen erregte 1976 der hier gefasste Kreuther Trennungsbeschluss der CSU, die – später zurückgenommene – Aufkündigung der Fraktionsgemeinschaft von CSU und CDU. Seitdem findet alljährlich im Januar die Klausurtagungen der CSU-Landesgruppe im Bundestag und der bayerischen CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth statt. Bei der Landtagsklausur 2007 wurde der Rückzug von Edmund Stoiber als bayerischer Ministerpräsident eingeleitet.

Wanderungen

Wildbad Kreuth ist Ausgangspunkt für mehrere Wanderwege. Einer davon führt zu den Blaubergen und zum Schildenstein. Ein landschaftlich interessanter Punkt auf diesem Weg ist die Große Wolfsschlucht, in der das Wasser über mehrere Wasserfälle und Gumpen ins Tal fließt. Über einen teilweise drahtseilgesicherten Steig können von hier der Schildenstein und die Blauberge erreicht werden. Weitere Wanderwege von Wildbad Kreuth aus führen zum Risserkogel sowie zu einigen Almen wie Sieben Hütten, Geißalm und Königsalm.

 

Fahrt zum Generalkonsulat der Volksrepublik Vietnam in Frankfurt

 

Frankfurt am Main

Bei meiner Frau Hang läuft im nächsten Jahr der Reisepass ab. Für eine mehrjährige Aufenthaltserlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland ist daher unbedingt die Passverlängerung notwendig. Durch Telefonate mit dem Konsulat stellte sich heraus, dass ein neuer Pass gültig für 10 Jahre ausgestellt werden kann. Am schnellsten würde es gehen, wenn man die dazugehörigen Formulare per Internet abruft und dann persönlich vorbeibringt. So haben wir uns kurzerhand im August entschieden nach Frankfurt zu fahren. Nach 5 Stunden Fahrt und einer 1,5-stündigen Bearbeitungsdauer im Konsulat war meine Frau Hang "stolze" Besitzerin eines neuen Reisepasses. So blieb noch etwas Zeit, um die Innenstadt von Frankfurt zu besuchen. Hier ein paar Bilder:

 

 

Wanderausflug: Kloster Weltenburg und Kehlheim im August 2008

 

Donaudurchbruch

Der Donaudurchbruch bei Weltenburg liegt am niederbayerischen Abschnitt der Donau zwischen Kelheim und dem Kloster Weltenburg. Das 5,5 km lange und 400 m breite Gebiet ist als Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“ ausgewiesen und wurde am 5. März 1978 mit dem Europadiplom ausgezeichnet. Das Durchbruchstal wird von bis zu 80 m hohen Felswänden begrenzt, in denen sich kleinere Höhlen befinden. Durch das Gebiet führt von Kloster Weltenburg nach Kehlheim ein wunderbarer Wanderweg, den ich gegangen bin. Auf der Strecke verkehrt auch ein Linienschiff (Fahrtdauer von Kelheim nach Weltenburg 40 Minuten, von Weltenburg nach Kelheim 20 Minuten).

Die Felsformationen aus Kalkstein tragen phantasiereiche Namen wie die drei feindlichen Brüder, Räuberfelsen, Kuchelfelsen, Bayerischer Löwe, Bischofsmütze, Zwei Sich-Küssende, Römerfelsen und Peter und Paul. Zwischen der Stillen und der Langen Wand verengt sich der Strom bis auf 110 Meter. Südlich der Abtei Weltenburg liegen die Reste des Römerkastells Abusina in Eining, das den auf der gegenüberliegenden Flussseite endenden Limes sicherte. Nordöstlich des Durchbruchs erhebt sich auf dem Michelsberg die Befreiungshalle.

Die Bezeichnung Donaudurchbruch für die Weltenburger Enge ist geologisch gesehen eigentlich nicht korrekt, da das Durchbruchstal bereits im Eiszeitalter von mehreren Donaunebenflüssen größtenteils ausgeräumt wurde. Erst seit der Rißeiszeit änderte die ursprünglich weiter nördlich entlang der Linie Wellheim – Dollnstein – Eichstätt – Beilngries – Riedenburg fließende Urdonau ihren Lauf und benützte nunmehr die Weltenburger Enge. Bei der Untersuchung der Schotterterrassen stellte man fest, dass die Donau nur die untersten 10-15 m ausschürfte, während die kleineren Nebenflüsse vorher schon ein Tal von 180 m Tiefe eingegraben hatten.

 


(Kloster Weltenburg an der Donau)

 

Große USA-Reise im Juli 2008

 

 

USA-Reise 2008

In diesem Sommer flog ich zusammen mit meinem Vater (82 Jahre alt) in die Vereinigten Staaten von Amerika. Für mich war es bereits die 5. Tour über den "Großen Teich" (1989, 1991, 1995, 1998, 2008) - davon zusammen mit meinem Vater das 4 Mal. 1998 war ich mit meinem Studienkollegen Hans Reicherzer aus Wemding unterwegs (jetzt Pfarrer von Gnadenberg bei Nürnberg).

 

 

Die Ziele 2008 in einer Kurzfassung: Abflug München Airport Franz-Josef Strauß / Flug nach San Franzisko / San Franzisko mit seinen Sehenswürdigkeiten: Fishermen's Warf, Washington Square, Downtown, China-Town, Golden-Gate-Park, Pazifik-Küste, Golden-Gate-Bridge, Cabel-Car, Blick auf Alkatraz und die San Franzisko-Bay, Telegraph Hill, Lombard-Street, Alamo Square / Yosemity-Park / Mono-Lake / Death Valley / Las Vegas / Hoover-Dam / Arizona /  Grand Canyon / Glenn-Canyon / Bryce-Canyon / Salt-Lake-City mit dem Temple-Square der Mormonen und dem schönen Parlamentsgebäude "The Capitol from Utah" / Logan / Bear Lake / Jackson-Wyoming / The Chaple of the Transfiguration im Grand Teton National Park / The Chaple of the Secret Heart / Yellostone-Nationalpark: Great Yellowstone-Lake, Heydn-Valley, Bissons, Mud Vulkano, Lower and Upper Falls vom Yellostone River, Tower Falls, Mamoth Hot Springs, die vielen Geysir-Basins, West-Yellostone, Old Faithfull-Geysir, zahlreiche sprudelnde Quellen und Becken, sogar Bären, Elche, Büffel und einen Weißkopfadler auf freier Wildbahn gesichtet / Idaho / Snake River mit den Gedenktafeln zum "First Oregan Trail" / Idaho-Falls / Winnemucca / Reno in Nevada / Carson City / Lake Tahoe (bekannt aus der Serie Bonanza) / Olympia-Ort Squaw Valley / Sacramento mit dem Capitol und dem Amtssitz von Arnold Schwarzenegger / Pazifikküste mit Walblick / St. Raphael / Sausalito / Fahrt über die Golden-Gate-Bridge / Presideo-Gelände / Abschied / Heimflug mit Luftbildern von Neufraunhofen und Burgharting. 

 

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Frühjahrsreise nach Nordfriesland vom 6. bis 11. Mai 2008

 

 

Norddeutschland 2008

 

In diesem Jahr führte mich meine Frühjahrskurzreise in den hohen Norden, nämlich nach Nordfriesland. Das Wetter war vom ersten bis zum letzten Tag einmalig schön. Ein zentrales Hoch hatte sich in dieser Woche vor Pfingsten über Norddeutschland festgesetzt. Jeder Tag war voller Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen für meine Unternehmungen.

Die Ziele im Überblick: Hamburg, Husum, Dagebüll, Niebüll, Insel Amrum, Flensburg, Halbinsel Holnis mit Blick nach Dänemark, Glücksstadt, Stadt Schleswig, Kiel, Halbinsel Fehmarn, Timmendorfer Strand, Travemünde, Lübeck.

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19. September 2007

Am 19. September 2007 besuchte ich das Dokumentationszentrum über die NS-Diktatur am Obersalzberg in Berchtesgaden. Der Obersalzberg, seit 1923 Hitlers Feriendomizil, wurde 1933 zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut. Die Ausstellung zeigt deshalb nicht nur die Geschichte des Obersalzbergs , sondern verbindet die Ortsgeschichte mit einer Darstellung der zentralen Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktat.

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17. September 2007

Das Gold

Denk es wäre nicht: es hätte müssen
endlich in den Bergen sich gebären
und sich niederschlagen in den Flüssen
aus dem Wollen, aus dem Gären
ihres Willens; aus der Zwang-Idee,
dass ein Erz ist über allen Erzen.
Weithin warfen sie aus ihren Herzen

immer wieder Meroë

(Rainer Maria Rilke)

 

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